Ars Electronica, Linz

 

Wettbewerb. 2006

BGF: 7.800 m²

BRI: 38.400 m³

Kosten: 16.000.000€

Planung: Poos Isensee Architekten BDA

Statik: Burmester & Sellmann Ing. GmbH, Garbsen

TGA: Planungsgruppe VA, Hannover

 

 

Projektbeschreibung:

„Bridge over troubled water“

Als Landmarke von Ferne wahrgenommen zu werden, entspricht dem Impetus der neuen Ausstellung des Ars Electronica.

Emporgehoben über die Dächer des anschliessenden Stadtteils Neufahr / Urfahr wird das Alleinstellungsmerkmal der brückenähnlichen Form dem Inhalt des Gebäudes gerecht.

Wie im städtebaulichen Kontext der "Wolkenbügel" den Zielpunkt am Widerlager der Nibelungenbrücke markiert und den weiten Weg über die Donau als überaus lohnend erscheinen lässt, fügt es im Stadtbild ein weiteres Wahrzeichen für Linz hinzu und setzt die Reihe bedeutsamer Gebäude, Aspekte, Gesten, Blickbezüge am Donauufer fort.

In der inneren Organisation der Erschliessungsstruktur des Gebäudes ist alles darauf gerichtet, die vertikale Schichtung kompakt mit den Themenbereichen des Zentrums (Schulung, Theater, Cafeteria) zu attraktivieren, bevor die grandiose dramaturgische horizontale Ausrichtung, der „Sky - Walk" beginnt: Eine langgestreckte, gläserne Promenade, hoch über der Donau, mit Blick auf das Panorama von Linz, erschliesst das „Future - Lab", sowie die Black - Box der grossen Ausstellungshalle des Ars Electronica Center.

Der Luftraum unterhalb der von wenigen gespreizten Stützen getragenen Brückenkonstruktion wird als Eventraum inszeniert: tagsüber als Rahmen und Sichtfenster für die historische Gebäudekulisse am linken Donauufer. Es wird möglich sein, von der Technik- und Beleuchterbühne des Gebäude - Troges Zeltmembrane an den Pylonen herabzulassen und die Freifläche zu bespielen, unabhängig, besser: gleichzeitig kann von hier ein dünner Wasserschleier erzeugt werden, eine weithin sichtbare Projektionsebene für die Multimedia - Show, abends entfaltet sich dann ein Feuerwerk aus Licht und Materie, aus Kalkül und Intuition, aus Berechnung und Zufall, aus Steuerung und Inspiration: „Ars Electronica".


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