Kreishaus, Winsen an der Luhe

Wettbewerb: 1. Preis
Bauherr: Landkreis Harburg

Fertigstellung: 1996

Baukosten: 26.000.000 DM

HNF: 4.109 m2

BGF: 6.798 m2

NGF: 6.121 m2

Leistungsphasen: 1 - 9

Fotos: Veit S. Müller, Hamburg

 

Projektbeschreibung:

Mit sanftem Schwung der Fassade schafft der viergeschossige Baukörper eine neue städtebauliche Situation.

Der Neubau begrenzt den Park, der sich jetzt von der Landschaft bis zum Schloss zusammenhängend erstreckt.

Die Hinterhofbebauung der Rathausstraße erhält durch die Kreishauserweiterung einen Abschluss.

Die Westseite des Gebäudes wird durch die fächerförmige Staffelung gegliedert, sie nimmt trotz ihrer abstrakten Glasfassade Bezüge zur Parklandschaft auf.

Die technisch unterkühlte Fassade steht im bewussten Kontrast zur natürlichen Vegetation des Parks.

Durch Spiegelung der Bäume in der Fassade verwischt die Grenzlinie zwischen Außenraum und Baukörper.

Dadurch wirkt das Gebäude extrem leicht und bildet mit dem Park eine Einheit.

Diese Kleinteiligkeit setzt sich auch im Innern des Gebäudes fort und schafft so überschaubare Bürobereiche mit dazwischen- liegenden Wartezonen, von denen man einen Ausblick auf das Schloss und die Parklandschaft der Luhe hat.

In der Mittelzone der offenen sichelförmigen Geschoßverbindungen führt die geradläufige Treppenanlage vorbei an den Galeriekanten zu den Verwaltungsbereichen.

Die Ostseite des Gebäudes, die das Rückgrat des Baukörpers bildet, erhält eine Lochfassade, die durch das verwendete Ziegelmaterial einen Bezug zur vorhandenen städtebaulichen Situation herstellt.

Die Stützenfreiheit für die Sitzungs- und Veranstaltungsbereiche im Erdgeschoß wird durch zwei über die Dachkontur hinausragende Pylone gewährleistet.

Von der Bahnholstraße erreicht man die Kreishauserweiterung durch eine Passage mit Läden und Praxen. Vom Erweiterungsbau gelangt man weiter fußläufig durch den Park zum Kreishaus-Altbau.

 


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